Aufbau-Weiterbildung


Unsere Aufbauweiterbildung ist für bereits systemisch

vorerfahrene/vorgebildete KollegInnen konzipiert.


Sie haben bereits einen Abschluss für
"Familienberatung und systemisches Arbeiten" beim vft
oder bei einem anderen systemischen Institut oder vielfältige
systemische Erfahrungen. Damit können Sie aufbauend auf
Ihren Vorerfahrungen mit unserer Aufbauweiterbildung
den Abschluss "systemische/r Familientherapeut/in vft" erwerben.

Sie ist ideal geeignet für Quereinsteiger, die viele systemische
Seminare, Fortbildungsbausteine und systemische Erfahrung haben.


Für Träger, die Ihre Mitarbeiter intern fortbilden

wollen, können wir ein individuelles Kurspaket zusammenstellen, abgestimmt auf die Vorkenntnisse und das Arbeitsfeld der Mitarbeiter, damit die Kriterien des Dachverbandes für die Zertifizierung erfüllt werden.



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Die DGSF-zertifizierte Aufbauweiterbildung
in Paar- und Familientherapie und systemischem Arbeiten
umfasst folgende Bereiche:

Praxiseinheiten LIVE
36UE = 4 Tage

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Seminare
Theorie & Methodik

135 UE = 15 Tage
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Supervision
48 UE = 6 Tage
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   Kollegiale
Intervisionsgruppen

  20 UE
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  Selbstverantwortliche
Beratungsarbeit

50 UE
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50 UE Selbsterfahrung
  Eigenverantwortliche Arbeit       

Die Aufbauweiterbildung umfasst insgesamt 24 Tage und 289 UE.
 
Die Aufbauweiterbildungsgruppen starten etwa einmal pro Jahre.

Der Einstieg in die nächsten Weiterbildungs-Gruppen ist im November 2010 möglich.


Eingangsvoraussetzungen

Voraussetzung ist ein sozialer/helfender Grundberuf und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung
im sozialen Arbeitsfeld mit aktivem, professionellem und direktem Umgang mit Menschen
(beispielsweise: Schule, Hort, Kindergarten, Heim, Logopädische Praxis).

außerdem
   
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  Erfolgreicher Abschluss der 2-jährigen Weiterbildung im vft:
FAMILIENBERATUNG UND SYSTEMISCHES ARBEITEN, mit vft-Zertifikat.
oder     
    Erfolgreicher Abschluss einer 2-jährigen Weiterbildung
"FAMILIENBERATUNG UND SYSTEMISCHES ARBEITEN"
bei einem anderen Institut, das von einem systemischen Dachverband anerkannt ist.
Zusätzlich werden Kenntnisse des Lebensflussmodells und Nachweise praktischer systemischer Arbeit
mit Familien verlangt.
oder     
   

Quereinstieg / Sonderregelungen

In gut begründeten Ausnahmefällen sind Sonderregelungen (z.B. für Bewerber mit system.
Hintergrund aus anderen Instituten) in Absprache mit dem Team möglich.
In jedem Einzelfall wird mit dem Interessenten geprüft, welche Zugangsvoraussetzungen noch fehlen,
wie diese beim VFT nachgeholt werden können und welche Qualifikationen wir in welchem Umfang anrechnen können.
Damit nach Beendigung der Aufbauweiterbildung der Abschluss „System. Familientherapeut/in“ zertifiziert werden kann, müssen vom Quereinsteiger zu Beginn der Weiterbildung mindestens folgende Kenntnisse nachgewiesen werden:
• 297 UE       Theorie und Methodik
• 104 UE       system. Supervision unter Anleitung
• 80 UE         Intervision
• 70 UE         selbständige Beratungsarbeit mit mind. 3 erfolgreich abgeschlossenen Beratungen
• 100 UE       berufsfeldrelevante Selbstreflexion
+ Kenntnisse im Lebensflussmodell  
Ansonsten
   
    weisen wir auf unsere
3-jährige Weiterbildung in "Paar- und Familientherapie und systemisches Arbeiten",
2-jährige Weiterbildung "Familienberatung und systemisches Arbeiten" und
2-jährige Weiterbildung "Supervision- und Organisationsentwicklung" hin.

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Ablauf der Weiterbildung

(Wir haben unsere Weiterbildung den aktuellen Vorgaben des Dachverbandes angepasst und bemühen uns zeitnah auch die untenstehende Grafik anzupassen. Es gilt der Text auf der rechten Seite.)


  Supervision und Aufnahmetag (1 Tag, 8 UE)
Die Gruppe formiert sich neu, Organisatorisches und Vertragsabschluss. Klärung offener Fragen bei aktuellen Familien
und Systemen der Weiterbildungsteilnehmer/innen.





  Körperorientierte Familientherapie (3 Tage, 27 UE)
Übungen zur Wahrnehmung und Förderung von Körperprozessen und -signalen bei den Klient/innen und in der Rolle als Familientherapeut/in. Körperenergetische Arbeit.





  Supervision und Üben (1 Tag, 8 UE)
Weiterbildungsteilnehmer/innen klären ihre offenen Fragen aus der Begleitung der Familien und Systemen. Fallsupervision. Aufarbeitung inhaltlicher Fragen und Festigung der bisher gelehrten familientherapeutischen Interventionen.




    Paar/Partnerseminar mit Partner/in (2 Tage, 18 UE)
Modellhafte Sitzungsdemonstrationen mit anwesenden Paaren und Übungsmöglichkeiten. Wichtige Energien: Aggression + Versöhnung; Lebensphasen





 

Supervision und Üben (1 Tag, 8 UE)




 

  Intervision (1 Tag, 7 UE)
Die Teilnehmer/innen der Weiterbildung treffen sich regelmäßig zur selbstständigen Übungsarbeit und Intervision in Kleingruppen.





  Supervision und Üben (1 Tag, 8 UE)





  Familienrekonstruktion (5 Tage, 45 UE)
Rekonstruieren des eigenen Drei-Generationen-Systems in Anlehnung an Virgina Satir. Aufspüren der Entwicklungsgeschichte von Familienstrukturen, Überlebensregeln und hilfreichen Ressourcen am Lebensfluss.





  Supervision und Üben (1 Tag, 8 UE)





  Praxiseinheit LIVE (4 Tage, 36 UE)
Praktische Arbeit mit Familien, Paaren oder Systemen mit ausführlicher Vorbereitung und Begleitung durch die Trainer/innen. Zeitnahes, konstruktives Feedback durch Kolleg/innen und Trainer/innen. Intensiver Rahmen für Lernen am Modell.





  Supervision und Üben (1 Tag, 8 UE)





  Intervision (1 Tag, 7 UE)






  Psychosomatik (3 Tage, 27 UE)
Fortgeschritten lernen die Teilnehmer/innen die effektivsten Methoden zu gewichten. Wann ist z.B. ein stützender psychoedukativer Ansatz oder eine paradoxe systemische Intervention angezeigt? Kooperation mit Fachärzten/innen und Helfersystemen.





  Supervision und Üben (1 Tag, 8 UE)





  Intervision (1 Tag, 8 UE)





  Abschluss (2 Tage, 18 UE)
Anhand von Abschlussberichten werden Fallverläufe und familien- therapeutische Prozesse beleuchtet und die hilfreichsten Interventionen herausgearbeitet.

Bei Erfüllung aller Zertifizierungskriterien erhält der Teilnehmer/ die Teilnehmerin ein Zertifikat „Systemische/r TherapeutIn/FamilientherapeutIn (vft)“. Und natürlich wird gefeiert.





 


 


 


   

   

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Zertifikat

Die spezifische Arbeit jeden/s Teilnehmer/in

wird in einem Studienbuch aufgeführt.


Bei Erfüllung der Bedingungen:

  • Nachweis der Eingangsvoraussetzungen
  • Teilnahme an den Veranstaltungen
  • Live-Supervision
  • eigenständige Beratungsarbeit 130 UE
  • vier abgeschlossene, dokumentierte Fälle
  • und eine Abschlussarbeit

erhält der/die Teilnehmer/in das Zertifikat „Systemische Therapeut/in /Familientherapeut/in (vft)“.


   vft_zertifikat

vo_hetten_b0001421

 
 

Gruppengröße

Eine Weiterbildungsgruppe besteht aus maximal
21 Teilnehmer/innen.


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Gesetzliche Grundlagen  

Systemische Familientherapie arbeitet mit Systemen und darf ausgeübt werden. Familientherapie behandelt nicht Einzelpersonen.
Insofern unterliegt sie auch nicht Einschränkungen durch das Psychotherapeuten-Gesetz.
Für Einzel-Psychotherapie ist die Approbation zum Psychologischen Psychotherapeuten erforderlich oder die eingeschränkte
Heilerlaubnis für Psychotherapie (HPG) zu beantragen und die Prüfung abzulegen.

Einzugsbereich

Der Einzugsbereich des vft ist Süddeutschland.


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Grossraum München:
Augsburg – Ulm – Regensburg – Niederbayern – Salzburg
  Grossraum Franken:
Nürnberg – Würzburg – Aschaffenburg – Schwäbisch Hall – Heilbronn

Kosten (Stand November 2009)

Die Kosten der Weiterbildung belaufen sich derzeit (incl. Partner/in im Partnerseminar) auf  Euro 2.475,–.
Diese beinhalten sämtliche Kosten für Seminare, Supervisionen und Praxiseinheiten.
Es gelten die bei Vertragsabschluss gültigen Preise!

Zusätzlich Unterbringung bei den Seminaren im Seminarhaus (unverbindliche Angabe: ca. 50,– Euro pro Übernachtung mit Vollpension im Doppelzimmer) oder Selbstversorgerhäusern (unverbindliche Angabe: ca. 20,– Euro plus Verpflegungskosten).

Bewerben Sie sich jetzt um einen der begehrten Plätze!

Klicken Sie bitte auf diesen Link, um ein pdf mit Informationen zu den Inhalten der Bewerbung runterzuladen.


Hinweis:
Wenn die selbstverantwortliche Therapiearbeit außerhalb der eigenen Einrichtung durchgeführt wird, können die Teilnehmer/innen dafür selbstverständlich ein Honorar verlangen. Dadurch können die Kosten der Weiterbildung um ca. ein Drittel oder mehr verringert werden!


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